this is us
jemœs ist ein tönneßen familienprojekt. vier generationen – seit rund 100 jahren. ferdinand und billa haben damals ganz klein angefangen. johannes und marliese haben den betrieb auf den fuhrweg ausgesiedelt und daraus einen richtigen gemüsebaubetrieb gemacht. milou und bernd haben den betrieb in dritter generation übernommen und komplett auf bioland umgestellt – keine halben sachen.
anna und valentin führen jetzt als cousine & cousin weiter, was über jahrzehnte gewachsen ist. und bauen aus – auch wenn oma dabei manchmal skeptisch auf ihre beiden enkel schaut. weiterführen heißt: den guten boden erhalten, vielfalt fördern, biodiversität mitdenken – nach bioland-richtlinien, jährlich unabhängig kontrolliert. ausbauen heißt: wir verkaufen direkt an dich, ganz ohne umweg über den großhandel. und wir machen den hof erlebbar – für alle, die wissen wollen, was echte landwirtschaft eigentlich bedeutet.
und „wir" sind nicht nur anna und valentin oder milou und bernd. der hof, das sind noch viel mehr fleißige und gute menschen! ein eingespieltes team mit erfahrung, motivation und richtig viel spaß an der freude. und ganz ehrlich: das hier ist fucking harte arbeit. ohne jede:n einzelne:n wäre das alles hier gar nicht möglich – danke an jaçek, asia & matteusz, antonia, hannah, nadezhda, frank, jan, mauro & natürlich unsere oma!
seasonal
keine erdbeeren im dezember. keine tomaten im februar. wir bauen an, was gerade saison hat – nicht, was sich gerade gut verkauft. monokulturen sind kappes. von der mini-gurke bis zum pak choi, vom fenchel bis zum mangold: die kiste richtet sich nicht nach dem kalender, sondern: unser anbau richtet sich nach den jahreszeiten – so wie schon bei uropa ferdinand. und ehrlich gesagt fühlt sich das gar nicht nach verzicht an, sondern nach ständig etwas neuem, spannendem.
das milde klima in der köln-bonner bucht und geschützter anbau unter glas oder folie macht's möglich, dass wir die heizung nur im notfall anwerfen – und du im winter trotzdem nicht nur rote bete in der hofkiste hast.
local
frisches jemœs aus dem vorgebirge. von hier direkt zu dir. das vorgebirge war schon immer fruchtbares land – dank der guten lössböden. und mitten im immer dichter bebauten vorgebirge bleiben wir ein kleiner ort der vielfalt. kein zwischenhandel, keine kühlketten von almeria bis ins rheinland. bei uns landet, was heute geerntet wurde, in deiner kiste – nicht, was seit tagen unterwegs ist.
local heißt nicht, dass wir alles selber anbauen. aber alles in deiner hofkiste kommt von menschen, die wir kennen – und mögen. unsere farmer friends sind: martin aus bonn & eva-maria und joachim aus kerpen.
organic
bioland seit 2008, unabhängig kontrolliert (öko-kontrollstelle DE-ÖKO-006, betriebsnummer 501907). ohne synthetische pestizide, ohne chemisch-synthetischen dünger. stattdessen cut-and-carry: gras- und kleeschnitt von unseren eigenen flächen wandert direkt in die gewächshausböden – quasi hofkreislaufwirtschaft statt chemiebaukasten. ergebnis: rund 70 prozent weniger zugekaufter organischer dünger im vergleich zum düngereinsatz vor der umstellung auf cut-and-carry (eigene betriebsdaten, stand 2026).
dazu flächen, auf denen bewusst nichts wächst – für insekten, vögel, für alles, was zu einem funktionierenden ökosystem dazugehört. regenwürmer sind übrigens unsere krassesten kollegen. nur mit dem gehalt hapert's noch.
jemœs ist family. jemœs ist jemeinschaft. und wenn du magst, bist du teil der crowd: über die jemœs hofkiste, jemœs zu tisch oder jemœs erleben.